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Wer Apple liebt sollte sich mal diesen Artikel anschauen!

Samstag, 29. Januar 2011

UNMENSCHLICH

Bericht aus der „Höllen-Fabrik“: Wo iPhone und Co herkommen

VON ZSOLT WILHELM |  20. Mai 2010, 11:02

Chinesische Zeitung recherchierte undercover

Der chinesische Hersteller Foxconn produziert im Auftrag von westlichen Firmen wie Apple, Dell oder HP Endkundenprodukte vom Schlage iPod und Co. In die Schlagzeilen ist das Unternehmen in den vergangenen Jahren nur deshalb geraten, weil Berichte über katastrophale Arbeitsbedingungen aufkamen. Auf Arbeiter soll so viel Druck ausgeübt worden sein, dass allein bis Ende vergangenes Monat die Anzahl an Selbstmordversuchen auf 30 anstieg.

Undercover

Artikelbild: Foxconn-Arbeiter sollen bis zu acht Stunden am Stück stehen müssen.  - Foto: Gizmodo

Foxconn-Arbeiter sollen bis zu acht Stunden am Stück stehen müssen.

Wie es genau in den medial als bezeichneten „Höllen-Fabriken“ Niederlassungen des 400.000 Mitarbeiter starken Konzerns zugeht, wollte die chinesische Zeitung Southern Weekly (Übersetzung auf Gizmodo) herausfinden und schickte den 20-jährigen Reporter Liu Zhi Yi für 28 Tage in eine Foxconn-Fabrik in Shenzen. Undercover berichtete er, unter welchen Bedingungen iPhones, Laptops und andere populäre Gadgets gefertigt werden. Gleichzeitig entsandte die Zeitung einen leitenden Redakteur, um auf offiziellem Weg das Gespräch mit den Betreibern von Foxconn zu suchen. Geklärt sollte werden, weshalb sich allein im April sechs Mitarbeiter umbringen wollten.

Unablässig

Yi fand heraus, dass Fabriksarbeiter in einer Art Knechtschaft unablässig arbeiten und nur zum Schlafen oder Essen ihre Fließbandtätigkeit unterbrechen. Urlaub gäbe es lediglich an Staatsfeiertagen. Yi selbst hatte keine Schwierigkeiten eingestellt zu werden. Der Student passte und passt mit seinen 20 Jahren genau ins Profil des Unternehmens. Zum Dienstantritt musste er lediglich einen Vertrag unterzeichnen, wonach Foxconn nicht verantwortlich für seine Überstunden sei. Dies sei sogar legitim, da in China freiwillige Vereinbarungen staatliche Reglementierungen überstimmen.

Hoffnung Krankenstand

An jedem 10. des Monats erhalten die Foxconn-Arbeiter ihr Gehalt. Die Löhne starten bei 900 Yuan (etwa 100 Euro) monatlich. Über die Produkte, die sie herstellen, könnten sie laut Yi kaum etwas sagen. Beim Essen werden lediglich leistbare Imitate diskutiert.

Die schwierigen Arbeitsbedingungen hätten regelmäßige Unfälle zufolge. Manche Arbeiter glauben bereits, die Maschinen seien verflucht, weil einige Kollegen schwere Verletzungen beim Umgang mit ihnen erleiden mussten. Vereinzelt würden erkrankte Mitarbeiter auch beneidet, weil dies einer der wenigen Gründe für eine Auszeit sei. Bei acht Stunden am Stück stehend, sei aber bereits der Griff nach einem heruntergefallenen Gegenstand eine kleine Erholung.

Träume

Eine der wichtigsten Motivationen für die Arbeiter sei der Traum von einem besseren Leben. Die mit Gadgets gefüllten Lagerkarren würden liebevoll BMW genannt, in der Hoffnung eines Tages einen echten BMW besitzen zu können. Andere wiederum würden einen Teil ihres Lohns für Glücksspiel ausgeben und auf Pferderennen verwetten. Materielle Wünsche seien dem Bericht nach aber nur ein Teil der unerfüllten Bedürfnisse. Die Arbeiter würden in ihren Umständen auch keine Liebespartner finden, weshalb manche in Internetcafés auf kostenpflichtige Web-Pornos ausweichen würden.

Kein Mitgefühl

Über Selbstmorde sprechen die Wenigsten, heißt es. Vereinzelt würde darüber gescherzt, doch genauere Empfindungen würden kaum geäußert. Die läge vor allem daran, dass die Arbeiter untereinander nur selten Beziehungen aufbauen und wenig miteinander kommunizieren. Viele hätten Probleme sich die Namen ihrer Kollegen zu merken, weil alle identische Uniformen tragen und jeden Tag die gleichen Aufgaben erledigen. Es gäbe keine interessanten Themen zu diskutieren, da alle nur mit ihrer Tätigkeit in der Fabrik beschäftigt sind. Stress und andere Gefühle bleiben oft unausgesprochen, weil die Arbeiter niemanden zum Reden haben.

Berater und Mönche

Auch den Firmenchefs seien die Probleme ihrer Arbeiter bewusst. Ob die Sorge mehr wirtschaftlicher oder menschlicher Natur ist, sei dahingestellt. Als erste Gegenmaßnahme, um die Selbstmordrate einzudämmen, habe man 100 Berater und Mönche herangezogen. Sie sollen sich den Leiden der Arbeiter annehmen. Bei 400.000 Dienstnehmern dürfte dies aber in jeden Fall kein leichtes Unterfangen werden. (zw)

Quelle: http://derstandard.at/1271377080072/Unmenschlich-Bericht-aus-der-Hoellen-Fabrik-Wo-iPhone-und-Co-herkommen

Alice Netzstörung am 19.08.

Samstag, 04. September 2010

Liebes Alice Team,

schön, dass sie versuchen, Ihre Netzstörung wieder gut zu machen. Allerdings habe ich überhaupt nichts davon, dass sie mir freie SMS an einem Wochenende schenken. Vor allem die, die am meisten unter dem Netzausfall gelitten haben, sind die, die auf ein Telefon angewiesen sind. Ok, selbst die Bundeskanzlerin schreibt inzwischen SMS, und das sogar dann, wenn scheinbar wichtige Entscheidungen getroffen werden, aber der normale Mobilfunknutzer hat leider nichts davon, insbesondere dann nicht, wenn das Mobilfunknetz auch noch geschäftlich genutzt wird. Diese Menschen telefonieren normalerweise!

Ich hatte Ihnen ja inzwischen eh einen Brief geschickt, wo ich sie auf zwei Ausfälle aufmerksam gemacht hatte. Beide Male habe ich ziemlich viele Minuten in der Kostenpflichtigen Hotline verbracht. Leider gehen sie aber in keiner Silbe auf die Beschwerde ein. Es scheint, als würden solche Beschwerden gar nicht erst geöffnet werden.

Dass sie mir freie SMS geben, finde ich mehr als lächerlich. Ich habe eine Weiterleitung auf mein Handy, damit ich mit meiner Geschäftsnummer immer erreichbar bin. Fair wäre, wenn sie zum Beispiel mal einen Monat die Grundgebühr auslassen. Schließlich haben sie Ihr Netzt nicht im Griff und ich massive Ausfälle dadurch!

Ich hoffe, dass hier ganz viele Menschen Ihre Erfahrungen mit Alice posten.

Mit freundlichen Grüßen,

Mathias Neumann
(Computerhilfe Hamburg)

hamburg.de

Donnerstag, 26. August 2010

Eine interessante Diskussion zum Thema Praktikanten einstellen ist auf Facebook entstanden. Selbst der Geschäftsführer von hamburg.de, hat sich noch dazu eingeschaltet.

Er lässt studierte Mitarbeiter erst mal ein Praktikum machen, um sie danach evtl. einzustellen. Wo soll das hinführen, wenn selbst Portale wie hamburg.de sich einfach nur am Markt mit billigen Arbeitsplätzen bedienen?
Ich finde, das geht einfach zu weit, wie man mit Praktikanten umgeht. Wer ehrlich arbeitet, der soll auch ehrlich bezahlt werden!

fb-Link zu dem gesamten Thread

Hier der Facebook-Mitschnitt:

(Hier klicken, um das PDF zu saugen) <- in dem PDF sind jetzt auch die „weiterlesen“-Bereiche aufgeklappt.

Alice Mobilfunknetz Ausfall (Hansenet)

Donnerstag, 19. August 2010

Nach Angeben der Alice Hotline habe ich, nachdem ich 25 Minuten in der Warteschlange verbracht hatte,  endlich erfahren, dass das Mobilfunknetz ausgefallen ist.

Voraussichtlich bis morgen früh, den 20.08.2010 wird die Störung noch andauern.
Leider ist für diese Dienst nicht die kostenlose Störungsstelle zuständig, sondern die kostenpflichtige Hotline. Nachdem ich nun zum 2. Mal wegen einer Störung im Mobilfunknetz angerufen hatte, und das 2. Mal derart lange warten musste, bis es endlich zu einer Verbindung gekommen ist, werde ich jetzt schriftlich eine Beschwerde einlegen, da es nicht im Sinne der Kunden sein kann, so lange Warteschleifen kostenpflichtig abzurechnen, zumal der Grund der Anrufe letztendlich auch bei Alice liegen.

Leider ist dadurch auch mein Geschäft betroffen, ich habe einige Kundenanrufe nicht auf mein Handy weiter leiten können, ich bitte alle Kunden, die mich nicht erreicht hatten hiermit um Entschuldigung.

Mit freundlichen Grüßen,

Mathias Neumann.

Alice Telefonabrechnungen

Donnerstag, 19. August 2010

Auf meiner Rechnung taucht immer wieder ein Punkt auf, der nennt sich „Servicedienste“
Dabei handelt es sich z.B. um die Gebührenpflichtige Hotline.

Scheinbar rechnet Alice gnadenlos auch 15 oder 20 minütige Warteschlangen voll ab.
Ich werde jetzt dagegen Schriftlich Einspruch erheben  und auch den Verbraucherschutz einschalten. Ich denke nicht, dass es das Problem den Kunden sein kann, wenn die Warteschlangen derart Lang sind. Vor allem, wenn Alice bzw. Hansenet damit durch kommt, haben die ja auch gar kein Interesse, Personal aufzustocken, was in diesem Falle ja wirklich angebracht ist.

Ich werde weiterhin auf diesem Blog über die Neuigkeiten berichten.

(erstellt von Mathias Neumann, der Inhaber von Computerhilfe Hamburg)